Die Ursprünge liegen in Frankreich. Er war einer der Hütehundschläge der Wanderschäferei. Etwa im 19. Jahrhundert bildete sich diese Rasse heraus. 1889 wurde der erste Rassestandard erstellt.
Der Beauceron ist ein Gebrauchshund, der dem Dobermann ähnelt. Als besonderes Merkmal hat der Beauceron doppelte Afterkrallen.
Ohren: halbstehend oder hängend, sie sollten nicht am Kopf anliegen
Haar: kräftig, kurz, dick, fest anliegend, 3–4 cm lang
Farbe: Schwarz mit lohfarbenen Brand oder blau gefleckt mit lohfarbenen Abzeichen: grau, schwarz und brand
Der Beauceron ist kein Anfängerhund. Durch seinen Ursprung als Arbeitshund erklärt sich sein Hang zur Selbstständigkeit, was leicht als Dickköpfigkeit missverstanden werden kann. Bei der Erziehung braucht sein Halter daher viel Hundeverstand, Konsequenz und Einfühlungsvermögen. Eine „harte Hand“ verträgt er nicht. Wird er als Familienhund gehalten, ist zu beachten, dass er seinen Hütetrieb dann eben auf die Familie anwendet. Wie alle Arbeitshunde, braucht er unbedingt viel Beschäftigung, wie zum Beispiel alle Arten von Hundesport.
Er wird als Hüte-, Wach- und Schutzhund eingesetzt. Als Familienhund ist er durchaus geeignet, wenn der Mensch seine Herkunft beachtet.